Symbolbild. "File:Rush Hour (84946027).jpeg" by Pat Mckane is licensed under CC BY-SA 3.0.

Am Dienstag haben Mitglieder der „Letzten Generation“ erneut für den Klimaschutz protestiert und eine wichtige Verkehrsader in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz blockiert, wie Heute.at berichtet. Die Protestaktion fand jedoch ein unerwartetes Ende, als ein wütender Autofahrer tätlich gegen einen der Straßen-Blockierer vorging und sich sogar auf diesen setzte.

Wie auf Video-Aufnahmen zu sehen ist, versuchte der Autofahrer den Aktivisten von der Straße zu zerren, was ihm jedoch nicht gelang. Stattdessen hockte er sich auf den Klima-Aktivisten, der scheinbar widerstandslos blieb. In einem Statement erklärte die „Letzte Generation“ später, dass sie die Wut der Menschen verstehen, die durch die Protestaktion aufgehalten wurden.

Der Autofahrer gab im Anschluss einem anwesenden TV-Journalisten ein Interview, in dem er seine Verzweiflung über den morgendlichen Protest zum Ausdruck brachte. Bereits am Montag sei er wegen der „Letzten Generation“ im Stau gestanden und konnte seine Lieferung nicht pünktlich ausliefern. „Haben die keine Arbeit? Haben die kein Leben? Haben die keine Freude am Leben?“, soll er sich über die Klima-Kleber ausgelassen haben.

Die Polizei löste die Versammlung auf.

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