Archivbild: Photo by Mikhail Volkov: https://www.pexels.com/photo/abandoned-battle-tank-12325254/Zerstörter russischer Panzer

Das britische Verteidigungsministerium hat eine verheerende Beurteilung der Einsatzfähigkeit der russischen Armee in der Ukraine vorgelegt. Laut den britischen Behörden ähnele die „Russian Combined Grouping of Forces (CGF)“ in der Ukraine auf dem Papier zwar der Streitmacht, die vor 446 Tagen in das Land eingedrungen ist. Sie bestehe nach wie vor aus über 200.000 Soldaten, die in etwa 70 Kampfregimentern und Brigaden organisiert und in fünf Gruppen aufgeteilt seien.

Im Februar 2022 habe die CGF jedoch aus professionellen Soldaten bestanden, die größtenteils mit moderner Ausrüstung ausgestattet gewesen seien und regelmäßig komplexe, gemeinsame Übungen durchgeführt hätten, so das Ministerium.

Inzwischen setze die Armee allerdings größtenteils auf mobilisierte Reservisten, die schlecht ausgebildet seien und zunehmend veraltete Ausrüstung nutzten. Viele Einheiten seien stark unterbesetzt. Die russische Armee führe nur noch einfache, infanteriebasierte Operationen durch. Es sei unwahrscheinlich, dass die CGF eine große, einsatzbereite und mobile Reserve aufbauen konnte, um auf neue operative Herausforderungen zu reagieren.

Ein effektiver Einsatz entlag der 1.200 Kilometer langen Front sei damit fraglich, so das britische Ministerium.

Photo by Mikhail Volkov: https://www.pexels.com/photo/abandoned-battle-tank-12325254/

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