"Huge Clock" by fw190a8 is licensed under CC BY-SA 2.0."Huge Clock" by fw190a8 is licensed under CC BY-SA 2.0.

Heute Nacht steht wieder die alljährliche Zeitumstellung an. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt, wodurch der Sonntag eine Stunde kürzer wird. Laut einer Umfrage sehen rund drei Viertel der Befragten die Zeitumstellung als überflüssig an und berichten von gesundheitlichen Auswirkungen, wie Schlafproblemen, so „ZDFheute“.

Aber Moment – wieso gibt es die Zeitumstellung überhaupt noch? Sollte sie nicht vor Jahren abgeschafft werden? Die Europäische Union hatte bereits ab 2018 ein Ende der Zeitumstellung geplant und der entsprechende Gesetzentwurf wurde vom Europäischen Parlament sogar bereits angenommen. Allerdings zogen die Mitgliedsstaaten nicht mit und legten die Pläne auf Eis, da es im Kreis der EU-Staaten keine einheitliche Position dazu gab.

Die Auswirkungen der Sommerzeit auf den Energieverbrauch sind umstritten. Das Umweltbundesamt schreibt auf seiner Website: „Weniger Energie wird dadurch nicht verbraucht.“ Allerdings können die Auswirkungen der Umstellung sowohl positiv als auch negativ sein. Während die Tageshelligkeit während der Sommerzeit besser genutzt wird und dadurch Strom in den Abendstunden eingespart wird, führt das frühere Aufstehen in den kühleren Morgenstunden im Frühjahr und Herbst zu einem höheren Heizenergieverbrauch, fasst stern.de zusammen. Der Anteil der künstlichen Beleuchtung am Stromverbrauch ist im Vergleich zum Heizenergieverbrauch relativ gering.

Bild: „Huge Clock“ by fw190a8 is licensed under CC BY-SA 2.0.

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