Archivbild: "#post #deutschepost #retro #briefmarken #bricks #muenster #westfalen" by jonworth-eu is licensed under CC BY 2.0.Archivbild: "#post #deutschepost #retro #briefmarken #bricks #muenster #westfalen" by jonworth-eu is licensed under CC BY 2.0.

Die Deutsche Post AG hat einen Antrag bei der Bundesnetzagentur gestellt, um das Briefporto im kommenden Jahr vorzeitig erhöhen zu dürfen. Laut Post-Managerin Nikola Hagleitner sei dies angesichts drastisch gestiegener Kosten durch Inflation, höhere Energiepreise, den jüngsten Tarifabschluss sowie unerwartet stark abnehmende Briefmengen unausweichlich, so die Nachrichtenagentur dpa.

Bundesnetzagentur bestimmt Porto

Im Gegensatz zu anderen Unternehmen hat die Deutsche Post AG nicht die Befugnis, das Porto eigenständig festzulegen. Stattdessen gibt die Bundesnetzagentur Vorgaben, wie die Post an der Preisschraube drehen darf. Normalerweise erfolgt diese Anpassung alle drei Jahre. Das aktuelle Porto gilt seit Anfang 2022, als sich der Inlandsstandardbrief von 80 auf 85 Cent verteuerte. Die derzeitige Portostruktur ist bis Ende 2024 gültig und wurde in einer Zeit festgelegt, als die Inflation vergleichsweise niedrig war.

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