<p class="attribution">"<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.flickr.com/photos/130932725@N07/17473620683">Credit Suisse, Zurich</a>" by <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://www.flickr.com/photos/130932725@N07">plazafinanciera.com</a> is licensed under <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/?ref=openverse">CC BY 2.0 <img src="https://mirrors.creativecommons.org/presskit/icons/cc.svg" style="height: 1em; margin-right: 0.125em; display: inline;"></img><img src="https://mirrors.creativecommons.org/presskit/icons/by.svg" style="height: 1em; margin-right: 0.125em; display: inline;"></img></a>. </p>

Die Schweizer Großbank UBS hat den Konkurrenten Credit Suisse übernommen, wie heute.de berichtet. Der Deal hat ein Volumen von über drei Milliarden Euro und wird von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) mit einer Liquiditätshilfe von 100 Milliarden Franken unterstützt, so heute.de. Zudem erhält die UBS eine Garantie vom Bund in Höhe von neun Milliarden Franken zur Übernahme von potenziellen Verlusten. Mit den getroffenen Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass die SNB der Credit Suisse im Bedarfsfall umfassend Liquidität zur Verfügung stellen kann.

Der Zusammenschluss der beiden Banken war von Politik und Aufsichtsbehörden gefordert worden, um eine allgemeine Bankenkrise zu verhindern. Die UBS wird durch die Übernahme ein Mammutinstitut, das größer sein wird als die Deutsche Bank. Die Credit Suisse hatte zuletzt unter erheblichem Vertrauensverlust der Anleger gelitten und mit Geldabflüssen zu kämpfen gehabt. Die Bank gehört zu den 30 Banken weltweit, die als „too big to fail“ eingestuft werden.

Internationale Notenbanken begrüßen die Einigung, da sie zur Stützung der Finanzstabilität beitragen wird. Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), betont, dass das rasche Handeln und die Entscheidungen der Schweizer Behörden entscheidend für die Wiederherstellung geordneter Marktbedingungen seien. Auch der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, und US-Finanzministerin Janet Yellen sprechen von einem Schritt zur Stützung der Finanzstabilität.

Advertisement