EU trotzt Putin: Gasimporte aus Russland drastisch gesunken

VonLukas Richter

25. Oktober 2023
EU-Flaggen / Archivbild / "EU flags" by jepoirrier is licensed under CC BY-SA 2.0. To view a copy of this license, visit https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/?ref=openverse.EU-Flaggen / Archivbild / "EU flags" by jepoirrier is licensed under CC BY-SA 2.0. To view a copy of this license, visit https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/?ref=openverse.

Die EU arbeitet radikal an ihrer Unabhängigkeit vom russischen Gas. Sie hat ihre Gasimporte aus Russland seit 2021 um 75% reduziert. Mit der REPowerEU-Initiative strebt die EU eine vollständige Energieunabhängigkeit von Russland bis 2030 an.

Laut einem Bericht der Europäischen Kommission vom 24. Oktober ist die Europäische Union auf gutem Weg, ihre Abhängigkeit von russischen fossilen Brennstoffen bis 2030 drastisch zu reduzieren. Seit 2021 hat die EU ihre Kohleimporte aus Russland um 90% und Gasimporte um fast 75% gesenkt.

Dieser Wandel wurde insbesondere nach Russlands Ausnutzung der europäischen Energieabhängigkeit im Winter 2022-2023 beschleunigt. Trotz Fortschritten bei der Umstellung auf erneuerbare Energien – 39% des Stroms kamen 2022 aus erneuerbaren Quellen – betont der Bericht die Notwendigkeit, wachsam zu bleiben.

Die ‚REPowerEU‘-Initiative der Europäischen Kommission aus dem März 2022 verfolgt das klare Ziel, bis 2030 völlig unabhängig von russischer Energie zu sein, wobei Ursula von der Leyen hervorhebt: „Wir können uns einfach nicht auf einen Lieferanten verlassen, der uns explizit bedroht.“

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