"Greta Thunberg 01 (cropped)" by Anders Hellberg is licensed under CC BY-SA 4.0.Greta Thunberg / Archivbild / "Greta Thunberg 01 (cropped)" by Anders Hellberg is licensed under CC BY-SA 4.0.

Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat sich von einem umstrittenen Instagram-Post der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern distanziert. Auf Nachfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA erklärte Bedford-Strohm: „Natürlich darf Jesus nicht mit Greta Thunberg gleichgesetzt werden.“

In dem Instagram-Post mit dem Titel „Judas küsst Jesus“ wurde die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg als „Jesus“ dargestellt, während Polizeibeamte, die sie bei einem Protest an einem Braunkohlerevier wegtrugen, als „Führende Priester“, „Ratsälteste“ und „Hauptmänner der Tempelwache“ bezeichnet wurden. Der Post war zu Ostern in den sozialen Medien veröffentlicht worden. Andreas Späth, der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern (KSBB), nannte den Beitrag eine „ungeheuerliche blasphemische Entgleisung“, so das katholische Nachrichtenportal kath.net.

Die Social Media-Redaktion der Evangelische Kirche in Bayern hatte sich nach zahlreichen empörten Kommentaren für den Post vom Karfreitag entschuldigt.

Bild: „Greta Thunberg 01 (cropped)“ by Anders Hellberg is licensed under CC BY-SA 4.0.

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