Vladimir PutinDie Militärführung in Moskau betonte, dass die Waffenlieferungen des Westens sie nicht von ihren Kriegszielen in der Ukraine abbringen werden. // Archivbild/ by The Presidential Press and Information Office is licensed under CC BY 4.0. / cropped

Die NATO bereitet sich darauf vor, der Ukraine langfristig mit Waffen, Munition und Ersatzteilen zu helfen, um gegen eine fortlaufende Aggression Russlands zu bestehen. Dies erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in einem Interview mit The Guardian. Er betonte, dass Russland keine Friedenspläne in der Ukraine habe und dass es daher notwendig sei, langfristig Hilfe zu leisten.

Die Kämpfe konzentrieren sich derzeit auf Bakhmut im Osten der Ukraine, und Stoltenberg warnte, dass Russland bereit sei, „Tausende und Abertausende von Soldaten einzusetzen, um minimale Gewinne zu erzielen“.

Generalsekretär Stoltenberg sagte weiterhin, dass Präsident Putin nicht für Frieden plane, sondern für mehr Krieg. Russland erhöhe die militärische Industrieproduktion und suche Kontakt zu autoritären Regimen wie dem Iran oder Nordkorea, um mehr Waffen zu bekommen. Deshalb müssten westliche Staaten darauf vorbereitet sein, die Ukraine langfristig mit Waffen, Munition und Ersatzteilen zu unterstützen. Um Russlands Invasion umzukehren, appellierte Stoltenberg an die NATO-Mitgliedsstaaten, die Ausgaben für die Verteidigung auf mindestens 2 % des BIP zu erhöhen.

Gleichzeitig müsse China davon abgehalten werden, Russland mit Waffen zu versorgen. Dies sei ein Thema, das in Zukunft diskutiert werden müsse.

Advertisement