Die umstrittene Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat im vergangenen Jahr rund 750.000 Euro an Buch- und Redehonoraren eingenommen. Damit gehört sie laut focus.de zu den Topverdienern im Bundestag. Wie stern.de unter Berufung auf veröffentlichte Pflichtangaben für den Bundestag berichtet, stammten allein 720.868,99 Euro brutto vom Frankfurter Campus Verlag für ihr Buch „Die Selbstgerechten“. In diesem Werk rechnet Wagenknecht mit „Lifestyle-Linken“ und Teilen ihrer eigenen Partei ab.

Neben dem Buchhonorar wurden weitere Zahlungen ausgewiesen: So erhielt Wagenknecht unter anderem 10.000 Euro brutto von der Swiss Rock Asset Management AG in Zürich und 9.630 Euro brutto von der Focus Online Group GmbH in München. Auch ein Ausfallhonorar der DekaBank sowie Einkünfte aus einem Salonabend des Debattenmagazins „Schweizer Monat“ wurden aufgelistet.

Die Linken-Politikerin ist umstritten für ihre Haltung zum Krieg Russlands gegen die Ukraine. Auch in ihrer Partei stößt sie auf deutlichen Widerstand, da sie die Gründung einer neuen Konkurrenzpartei erwägt. Eine Entscheidung darüber will sie bis Ende des Jahres treffen.

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