Archivbild: "File:Vice Admiral Kulakov-3.JPG" by Brian Burnell. Attribution is licensed under CC BY-SA 3.0.Archivbild: "File:Vice Admiral Kulakov-3.JPG" by Brian Burnell. Attribution is licensed under CC BY-SA 3.0.

Russland besitzt „die Absicht und die Fähigkeit“, die kritische Infrastruktur des Westens zu sabotieren, so der britische Verteidigungsminister Ben Wallace.

Bei der Vorstellung einer neuen Sicherheitspartnerschaft mit Norwegen betonte Wallace, dass Moskau U-Boote und Spionageschiffe besitze, die darauf ausgelegt seien, Unterwasserenergie- und Kommunikationsleitungen anzugreifen, so die britische Zeitung Daily Mail.

Die Äußerungen des Verteidigungsministers erfolgten im Rahmen der Unterzeichnung einer neuen Partnerschaft zwischen Großbritannien und Norwegen. Die Ländern hatten sich nach dem Angriff auf die Nord Stream-Gaspipeline im letzten Jahr auf eine gemeinsame Bekämpfung von Unterwasserbedrohungen verständigt.

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„Die Sabotage der Nord Stream-Pipelines im letzten Jahr ist eine konkrete Erinnerung daran, was hier auf dem Spiel steht“, sagte Bjorn Arild Gram, der norwegische Verteidigungsminister, während eines Besuchs der Militärbasis Northwood in London.

Die beiden Minister einigten sich darauf, dass die beiden Nationen ihre Zusammenarbeit bei der Erkennung von U-Booten und der Bekämpfung von Minenbedrohungen verstärken.

Wallace sagte: „Was wir wissen, ist, dass die Russen ein Arbeitsprogramm haben, sie haben ein spezielles Marineprogramm, das darauf abzielt, die kritische nationale Infrastruktur ihrer Gegner zu untersuchen und möglicherweise zu sabotieren oder anzugreifen.“

Er fügte hinzu: „Russland hat die Absicht und die Fähigkeit, die kritische nationale Infrastruktur des Westens ins Visier zu nehmen. Wir müssen die Absicht und die Fähigkeit haben, sie zu verteidigen.“

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Seit der Explosion der 16 Milliarden Pfund teuren Nord Stream-Pipeline im September haben Großbritannien und Norwegen ihre Sicherheitspatrouillen im Nordatlantik verstärkt. Noch ist ungeklärt, wer hinter dem Anschlag steckt. In mehrere Ländern, darunter Deutschland, laufen weiterhin Ermittlungen.

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