Archivbild: Dmitri Medwedew / "Medvedev and Putin 2020-01-15 (cropped) (cropped)" by kremlin.ru is licensed under CC BY 4.0.Die von Medwedew unter Berufung auf Militärangaben genannte Zahl ist damit etwa doppelt so hoch wie die vom Mai, als er von 117.000 Freiwilligen und Zeitsoldaten gesprochen hatte. Nach Darstellung Medwedews sind in den vergangenen Monaten zahlreiche organisatorische, wirtschaftliche und soziale Schritte eingeleitet worden, um mehr Freiwillige anzuziehen. Die Kriegsdienstleistenden und ihre Familien würden auch besser sozial abgesichert, sagte er. // Archivbild // by kremlin.ru is licensed under CC BY 4.0. (cropped)

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitry Medvedev, hat mit Äußerungen auf Telegram für Aufregung gesorgt. Er schrieb am Samstag auf seinem Telegrammkanal, es sei notwendig, das Kiewer Regime vollständig zu besiegen und gegen seine Schlüsselfiguren Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen. Das meldet die russische Nachrichtenagentur TASS.

Der russische Ex-Präsident und Putin-Vertraute kommentierte insbesondere Kiews Äußerungen über die Notwendigkeit neuer Waffenlieferungen und die Absicht, die Krim zurückzuholen: „Was ist das? Der widersprüchliche Dämmerzustand des drogen-durchtränkten Gewissens? Delirium der Unsicherheit? Druck auf seine Paten? Allgemeine anhaltende Paranoia? Kein Zweifel, das alles zusammen“, schrieb er.

Die Antwort müsse sein: „Die Massenvernichtung des Personals und militärischer Ausrüstung, die von dem neonazistischen Regime in der Gegenoffensive eingesetzt wird, mit einer maximalen militärischen Niederlage der ukrainischen Truppen. Ein vollständiger Sieg über den Feind und die endgültige Entmilitarisierung des gesamten ukrainischen Territoriums unter der Kontrolle des neonazistischen Kiewer Regimes. Vergeltungsmaßnahmen gegen die Schlüsselfiguren des neonazistischen Regimes, unabhängig von ihrem Aufenthaltsort und der Verjährungsfrist“, forderte Medwedew.

Der Politiker fällt immer wieder mit seinen provokanten und markigen Sprüchen auf, die er gerne auf sozialen Medien teilt. Die Kommentare unter seinem Post fallen entsprechend emotional aus.

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