Photo by Jonas Augustin / UnsplashPräsident Selenskyj hat Russland einen gezielten Angriff auf Rettungskräfte vorgeworfen: «Es war eine bewusste Entscheidung der Terroristen, möglichst viel Schmerz und Schaden anzurichten». // Symbolbild / Photo by Jonas Augustin / Unsplash

Am Freitagabend wurden in Kärnten, Österreich, zwei Deutsche mit einem Kofferraum voll gestohlener menschlicher Totenschädel erwischt. Die österreichische Polizei entdeckte bei einer Routinekontrolle 14 vollständig skelettierte menschliche Schädel im Auto der Männer. Dies berichtet die österreichische Zeitung „Der Standard“.

Die beiden Männer gaben an, dass sie sich sehr für Trauer- und Begräbniskulturen wie Karner oder Beinhäuser interessierten, in denen Knochen Verstorbener aufbewahrt werden. Sie erklärten, solche Einrichtungen auf ihren Reisen zu besuchen und beriefen sich auf ihr Interesse an „Vanitas-Ästhetik“ und Sepulkralkulturen.

Die Totenschädel wurden laut Ermittlungen aus einem frei zugänglichen Karner in der Gemeinde Mölbling (Bezirk St. Veit/Glan) gestohlen. Karner sind in der Regel kleine Kapellen oder Gebäude, in denen auf Friedhöfen oder in Kirchenanbauten Knochen Verstorbener aufbewahrt werden. Sie dienen der Aufbewahrung von Überresten von Verstorbenen, die exhumiert wurden, um Platz für neue Beerdigungen zu schaffen, oder von Überresten, die von Natur aus nicht mehr in einem Grab verbleiben können. In einigen Regionen werden Karner auch als Beinhäuser bezeichnet.

Die Schädel wurden sichergestellt und die Männer angezeigt. Laut Polizeibericht handelt es sich bei den Tätern um einen 43-jährigen und einen 35-jährigen Mann aus Deutschland. Die beiden gaben an, dass sie Schädel von Toten zum ersten Mal mitgenommen hätten.

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