President_Vladimir_Putin<p class="attribution">"<a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=67480001">President Vladimir Putin</a>" by Press Service of the President of the Russian Federation is licensed under <a target="_blank" rel="noopener noreferrer" href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/?ref=openverse">CC BY 4.0 <img src="https://mirrors.creativecommons.org/presskit/icons/cc.svg" style="height: 1em; margin-right: 0.125em; display: inline;"></img><img src="https://mirrors.creativecommons.org/presskit/icons/by.svg" style="height: 1em; margin-right: 0.125em; display: inline;"></img></a>. </p>

Putin strebe eine totale Militarisierung Russlands an, um seine Macht zu sichern.

Das sagte Hamish Stephen de Bretton-Gordon, Experte für chemische und biologische Kriegsführung, in einem Interview mit RFE/RL. Putin versuche seit Februar letzten Jahres mit einer „Spezialoperation“, die Ausdehnung der NATO zu verhindern und die Ukraine für Russland zurückzugewinnen. Wenn das immer noch Putins Ziel sei, „dann hat er keine Chance auf einen Sieg“, so der Militärexperte.

Doch seine Aktionen hätten genau das Gegenteil bewirkt. Finnland sei der NATO beigetreten, was Putin weitere 1.339 Kilometer an Grenze zur NATO beschere, und die NATO unterstütze die Ukraine im Kampf gegen die russischen Truppen. Putin habe keine Chance, sein Ziel zu erreichen, so de Bretton-Gordon. Eine russische „Sieges“-Definition sei schwierig, da Putins Armee bereits dezimiert sei. Er habe nach Einschätzung der USA bereits 2.000 Panzer verloren und über 220.000 junge russische Soldaten seien getötet oder verletzt worden.

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Putin hoffe darauf, dass westliche Länder aufgrund der hohen Kosten des Konflikts wanken werden. De Bretton-Gordon ist erstaunt, dass die Mütter der gefallenen russischen Soldaten nicht mehr Aufregung verursachen, und glaubt, dass viele der jungen Männer, die im Krieg fallen, aus ärmeren Teilen des Landes stammen und von der russischen Regierung als „entbehrlich“ angesehen werden.

Foto: „President Vladimir Putin“ by Press Service of the President of the Russian Federation is licensed under CC BY 4.0 .

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