Archivbild: "File:2018 inauguration of Vladimir Putin 53.jpg" by The Presidential Press and Information Office is licensed under CC BY 4.0. (cropped)Archivbild: "File:2018 inauguration of Vladimir Putin 53.jpg" by The Presidential Press and Information Office is licensed under CC BY 4.0. (cropped)

Russlands könnte nach dem Konflikt in der Ukraine an Bedeutung verlieren. Das vermutet der ehemaligen NATO-Kommandeur und britischen Militärexperte Hamish de Bretton-Gordon in einem Interview mit RFE/RL . Derzeit würden viele Ressourcen darauf verwendet, der Ukraine im Kampf gegen Russland zu helfen. De Bretton-Gordon betonte, dass viele Länder so sehr auf die Ukraine fokussiert waren, dass sie nicht bemerkten, was in anderen Teilen der Welt vor sich gehe.

Er glaubt, dass Russland nach dem Konflikt in der Ukraine wirtschaftlich an Bedeutung verlieren werde, da es außer wegen seiner Energierohstoffe nicht besonders interessant sei. Er betonte auch, dass Putin durch den Konflikt in der Ukraine das russische Militär zerstört habe. Die NATO sei durch die Erweiterung um Finnland und wahrscheinlich bald auch Schweden sowie der Ukraine in der Lage, die Bedrohung durch Russland zu minimieren.

Bretton-Gordon hoffe darauf, dass der Konflikt so schnell wie möglich beendet werde, damit sich die Welt wieder auf wesentlichere Themen konzentrieren könne. Der Experte sieht das nukleare Problem in Bezug auf Russland nicht als groß an, sondern ist mehr besorgt über Nordkoreas nukleare Waffen. Auch über China könne er stundenlang reden. In einem Artikel des britischen Telegraph hatte er vor kurzem gewarnt, dass man sich auf den kommenden Krieg Chinas gegen Taiwan vorbereiten solle.

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